Die Gesellschaft für Geschichte
der Neuzeit (GEGEN) wurde 1981 von Fritz
Fellner in Salzburg gegründet. Von 1994-1999
war Fritz
Gottas Vorsitzender der Gesellschaft, seit 2000
erfüllt Reinhold
Wagnleitner diese Funktion. Die Gesellschaft
für Geschichte der Neuzeit versteht sich als
Forum von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die sich
die Förderung von Studien und Forschungen zu österreichischen,
europäischen und außereuropäischen Themen
der neueren Geschichte sowie einen fachübergreifenden
Informations- und Gedankenaustausch mit Grenz- und Nachbarwissenschaften
zum Ziele gesetzt haben.
Gemäß dieser wissenschaftlichen Programmatik will
GEGEN vor allem neue Forschungsansätze und -methoden
sowie bisher vernachlässigte Quellen- und Themenbereiche
der Geschichtswissenschaft aufgreifen und diese mit der Rezeption
von Forschungsergebnissen verwandter Wissenschaften verbinden.
Die "Gesellschaft" veranstaltet alljährlich
eine Reihe von Vorträgen
und so genannten Gesprächsabenden
(eine durch GEGEN begründete Veranstaltung) mit Referentinnen
und Referenten aus dem In- und Ausland. Außerdem werden
in unregelmäßigen Abständen mehrtägige
wissenschaftliche Tagungen abgehalten.
Zur Förderung des wissenschaftlichen Gesprächs insbesondere
innerhalb der österreichischen Universitäten wurde
von der "Gesellschaft" im Studienjahr 1988/89 ihr
Salzburger Mittagskolloquium begründet,
wobei vor allem jüngere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler
eingeladen sind, Ergebnisse ihrer Forschungen vorzustellen.
Im Studienjahr 1993/94 wurde an der Universität Innsbruck
eine analoge Veranstaltungsreihe, die Innsbrucker
Historikergespräche, begründet, welche
ebenfalls vom Verein mit veranstaltet wird.
Darüber hinaus zählt vor allem die Förderung
junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu den erklärten
Zielsetzungen des Vereins: es werden Forschungsprojekte von
Nachwuchshistorikerinnen und Nachwuchshistorikern (Diplomanden,
Dissertanten, Habilitanden) durch finanzielle Unterstützung
und institutionelle Kontakte gefördert.
Die Gesellschaft für Geschichte
der Neuzeit wendet sich an alle historisch Interessierten.
Ganz besonders möchten wir auch jene ansprechen, die
mit der Universität nicht (mehr) in beruflichem Kontakt
sind. Mit den Vereinsaktivitäten soll die oft feststellbare
Schwelle zwischen der universitären Fachdiskussion und
jenen, "die sich eigentlich schon immer für Geschichte
und Politik" interessiert haben, aber an den neuen Entwicklungen
der Geschichtswissenschaft nicht teilnehmen konnten, überwunden
werden. Der Verein bietet ein Forum, auf dem Wissenschaftlerinnen
und Wissenschaftler zwanglos mit den Interessierten ins Gespräch
kommen können.
Die ordentliche Mitgliedschaft steht allen offen, die durch
ihre berufliche oder publizistische Tätigkeit, durch
Interesse und Neigung sich der Allgemeinen Geschichte der
Neuzeit und der Österreichischen Geschichte verbunden
fühlen. Als außerordentliche Mitglieder mit geringerem
Jahresbeitrag werden Studierende aufgenommen. Unterstützende
Mitglieder lassen dem Verein Spenden zukommen.
Die Gesellschaft für Geschichte der Neuzeit
gehört dem begünstigten Empfängerkreis gem.
§ 4 Abs.4 Z.5 lit. e ESTG 1988 an.
Der Verein ist Mitglied des Verbandes der österreichischen
Geschichtsvereine und der Associazione degli Storici Europei.
Vorstand:
Univ.-Prof.
Dr. Reinhold Wagnleitner
Universität Salzburg
Institut für Geschichte
Rudolfskai 42
A-5020 Salzburg
reinhold.wagnleitner@sbg.ac.at